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Tagchen! Rein theoretisch ist jeder hier richtig, der gern mal ein wenig Philosophiert. Ich notiere lediglich meine Gedankengänge, mit denen ich ja eventuell jemanden anstecken könnte. Viel Spaß beim Lesen, und ich hoffe auf gutes Verständnis.

 

Ich mag diese...

Menschen:: Menschen die bereit sind zu denken.



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Die graue Masse

„Wir schwimmen alle mit dem Strom“. Wie oft hört man dies? Die Gesetze der Gesellschaft sind unumstritten und jeder hat sich dem anzupassen.Doch warum gibt es dann immer diese einen Personen, welche einfach nicht dazu zu passen scheinen?Man findet sie auf den ersten Blick meist nicht, und doch sind sie da. Niemand kann erklären warum ein Geist in einem Körper steckt, der eigentlich nicht passt. Warum ist in einem 14 jährigen Mädchen der Geist einer alten Frau, warum verhält sich ein Kind reifer als ein alter Mann, warum geht unsere Gesellschaft zugrunde, obwohl es immer heißt „Immer diese Jugendlichen“. Niemand schenkt ihnen Gehör, darum.Ich spreche nicht von Intelligenz oder besonderen Fähigkeiten, dies ist ein stiller Appell an all die, die sich falsch platziert fühlen. An all diejenigen, denen niemand Gehör schenkt, die aber vielleicht eine Idee haben, unser Denken zu revolutionieren.Es gab Philosophen vor 2000 Jahren, denen es gelang sich noch heute Gehör zu verschaffen, also warum interessiert sich niemand mehr für die lebenden Großgeister?Ich möchte hiermit diejenigen dazu Anregen sich zu melden, die das Zeug dazu haben, mehr als nur bis zum nächsten Jahr zu denken. Die es schaffen Schritte zu tun, die die Macht haben etwas zu verändern. Viel zu oft schaut man träumend in den Himmel, wünscht sich an einen anderen Ort, vielleicht sogar in eine andere Zeit. Oder schlicht und einfach in eine Position in der man in der Lage wäre sich wirklich für etwas einzusetzen. Vielleicht ist man alleine damit, vielleicht aber auch nicht. Schon Kant sagte „Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu Bedienen“Doch warum tun wir es dann nicht. Warum zerstören wir etwas, was uns beherbergt. Diese Naturethik ist zwar sehr wichtig aber auch nicht wirklich besetzt. Wir gehen zu Grunde, denn das Denken der Menschen ist nicht mehr so beeinflussbar, wie es früher war. Niemand horcht mehr auf ein schier banales Theaterstück und ruft dann mit Verbündeten eine Revolution aus.Das einzige was bleibt ist Hoffnung auf die Möglichkeit, mal auch nur eine einzige Person zu finden, welche seine Gedanken teilt. Eine Person, die ebenfalls dazu geschaffen ist zu denken, alles in Frage zu stellen, und unser Dasein zu verändern. Denn alleine ist diese Existenz doch sehr nutzlos. Was will man mit seinen endlosen Gedanken denn bewirken, gäbe es niemandem der diesen Gehör schenkt? Genau, nichts, es bleibt nichts weiter übrig als sie weiter und weiter zu denken und sich visuell alles abzuspeichern, eben bis einmal die Chance auftaucht, in der man seine Gedanken mitteilen kann. Doch nicht nur das, sie werden sogar verstanden.Aber was geschieht, wenn man tatsächlich einen Ebenbürtigen findet? Man ist komplett in seinem Denken verloren. Nicht nur deswegen, weil man keine Ahnung hat wohin das führt, keine Ahnung hat ob man wirklich verstanden wird, und auch keine Ahnung hat was man machen soll, würde diese Person wieder aus seinem Leben verschwinden. Und das alles ist nur das altbekannte „Bauchgefühl“ von dem so oft als unser tierischer Instinkt gesprochen wird. Warum also nicht darauf horchen?Komplett aus der Bahn geworfen wird man tatsächlich aber erst, nachdem man eine Unterhaltung hatte. Glaubte man doch nie, dass die unscheinbaren Worte eines nahezu Unbekannten, das eigene Denken ankurbeln könnten. Auf einmal hat man zum einen mehr Mut aus sich heraus zu gehen, zum Anderen fragt man sich, wie schnell sein eigenes Denken verändert werden könnte. Verändert man sich nur, um sich demjenigen anzupassen, oder demjenigen zu gefallen. Oder wird man automatisch verändert, begegnet man jemandem, der eine ähnliche mentale Stärke besitzt.>Das eigene Denken wird schlichtweg revolutioniert, lediglich durch ein paar sinnvoll aneinander gereihte Wörter. Und in eben diesen Momenten realisiert man erst, wie eingeschränkt das eigene Denken ist, bis man dazu angeregt wird auch über etwas anderes nachzudenken.<

1 Kommentar 23.4.16 04:40, kommentieren

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